Sonntag, 11. März 2012

Tag 188: Weltfrauentag in Uganda


Hallo meine Lieben!

Erst einmal muss ich anmerken, dass der Weltfrauentag (8.3 für alle die, die es total vergessen haben) in Uganda ein Feiertag ist und ich somit frei hatte! Ja, in einem Land, in dem die traditionellen Geschlechterrollen noch gut zu erkennen sind, gibt es frei.
Trotz freiem Tag standen wir um 7 Uhr auf, da wir uns verabredet hatten einen Tag auf dem Campingplatz in der Nähe von Kampala zu verbringen, und machten uns auf den Weg. Robert gehört der Campingplatz und er ist somit sein eigener Chef, weshalb Scoff und er natürlich nicht  frei hatten. Einige Stopps zum Arbeiter aufgabeln, Baumaterialien und Essen kaufen und schon waren wir im Palmenparadies.


Ein ganzer Tag zum Chillen für uns Frauen, während die Herren der Schöpfung um uns herum arbeiteten. Zwei Hängematten wurden für uns aufgehängt und als wir so lesend im Halbschatten dösten wurde uns ein Obst- und Gemüseteller gebracht.



Einfach göttlich – so muss das sein! Wir genossen unsere Freizeit und fanden zu unserer Freude kleine Hasen auf dem Gelände. Eingefangen und geknuddelt kamen wir auf den Gedanken uns ein Haustier anzuschaffen.


Einen Hasen, einen männlichen natürlich, denn wir brauchen ja einen Mann und Beschützer im Haus. In unseren Köpfen ist schon alles fertig geplant. Jetzt geht es darum, das Vorhaben in die Tat umzusetzen und wir sind beide Feuer und Flamme. Auf dem Rückweg kauften wir noch ein wenig am Straßenrand ein.
Die Resultate des Tages waren Tiefenentspanntheit und ein kräftiger Sonnenbrand. Ja, ich bekomme immer noch ab und zu einen Sonnenbrand, aber nciht merh so schnell wie am Anfang:)

Nach diesem wunderschönen Tag viel mir das Arbeiten am Freitag etwas schwer und der Tag verlängerte sich durch ein Meeting auf 9h, aber auf dem nach-Hause-Weg fragten Julia und ich die Schreinereien am Straßenrand nach Sägespännen für den Hasen und wir werden sie bekommen. Am Montag wird dann der Käfig in Auftrag gegeben.
Am Samstag erhoben wir uns früher als gewöhnlich aus den Betten und machten uns auf dem Weg zum Owino Market, dem größten Kleidungs- und Gebrauchsartikel-Markt in Kampala. Es war unglaublich voll, heiß, laut, interessant und beeindruckend. Wir brauchten nichts, fanden alles und kauften einges. Shirts, Hosen, Tücher, Schuhe. Chapatiplatte, Poschomehl, Honig (endlich), rote Beete, Passionfruits, Erdnüsse, Erdnussbutter, Sesambutter. Vollbepackt machten wir uns auf den Heimweg und erholten uns von der Shoppingtour, damit wir abends richtig tanzen gehen konnten. Ein rundum erfolgreicher Tag endete sehr spät bzw. früh.
Somit kann die neue Woche starten!
Viele liebe Grüße
eure Maggi

1 Kommentar:

  1. "Wir brauchten nichts, fanden alles und kauften einges."
    Das trifft doch mal ziemlich genau das weibliche Einkaufsverhalten ;)

    AntwortenLöschen